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Infektionsquelle: Zeckenbiss
Symptome: Nur schwer zu bestimmen, Fieber, Mattigkeit, Lahmen, Muskel- und Gelenkentzündungen; gestörtes Allgemeinempfinden; gelegentlich schwere Störung der Nierenfunktion Häufig zeigen die Hunde innerhalb von 2-5 Monaten nach der Infektion leichte Lahmheiten besonders in den Ellenbogen- sowie in den Karpal- und Kniegelenken. Die Lahmheiten nehmen dann innerhalb von 3 Tagen zu Die betroffenen Stellen sind leicht geschwollen und erwärmt. Während der Lahmheiten sind die erkrankten Hunde häufig apathisch und haben bis zu 40°C Fieber. Nach 4 Tagen sind die Symptome wieder verschwunden. Meistens treten nach wenigen Wochen weitere Phasen der Lahmheit ein, in der auch andere Gelenke betroffen sein können.
Diagnose: Nachweis der Erkrankung nur schwer möglich;
direkte Verfahren: 1. Anzucht der Borrelien: gelingt nur selten und ist sehr langwierig 2. Polymerase-Kettenreaktion (PCR), d. h. Nachweis der DNA, kann nur unter Vorbehalt eingesetzt werden, da man noch zu wenig über den Aufenthalt der Borrelien in den einzelnen Stadien nach dem Zeckentißbeweiß.
indirekte Verfahren (Serologie): 1. Indirekter Hämagglutinationstest (IHA) 2. Immunfloureszenztest (IFT) und Enzym-Immunoassay (EIA), nur aussagefähig, wenn man weiß, wann welche Antikörpertiter nach Zeckenexposition zu erwarten sind. 3. Western- bzw. Immuoblot als Bestätigungstest
Therapie: Schwierige Behandlung mit Antibiotika, Es entstehen keine schützende Antikörper nach einer Infektion, d.h. Neuerkrankung möglich – deshalb ist eine vorbeugende Impfung empfehlenswert.
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